Starker Abschied

Nach zwei Spielen ohne Sieg hat sich der MTV Himmelpforten mit einem 3:0 von seinen heimischen Fans verabschiedet. Für zwei MTV-Spieler war der Sieg über Absteiger Freiburg/Oederquart das letzte Spiel für die Erste Herren auf dem Waldsportplatz.

Sven Hartlef tat das was er am besten kann und dieses Mal noch ein bisschen mehr. Im Stile eines klassischen Sechsers führte Hartlef viele Defensivzweikämpfe – konsequent, wie immer halt. Von Hartlefs aufopferungsvoller Einsatzbereitschaft angetrieben erstickte der MTV jeden Angriff der Gäste bereits im Keim. Im Angriff begann Himmelpforten wie es der Trainer gefordert hatte. Der MTV machte das Spiel und verwertete eiskalt die erste Torchance. Torben Hildebrandt erzielte die 1:0-Führung.

Im Anschluss verpasste es Himmelpforten dann jedoch frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Nach einer 20-minütigen Gewitterpause verlor Himmelpforten sogar etwas die Kontrolle über das Spiel und musste an seiner spielerischen Souveränität einbüßen, ohne aber je ins Wanken zu geraten.

Angeführt von Hartlef, der immer mehr vom klassischen Zerstörer zum modernen Achter wurde, kam Himmelpforten wieder ins Spiel und es war letztendlich Hildebrandts Kaltschnäuzigkeit zu verdanken, dass Himmelpforten für die Vorentscheidung sorgte. Aus unmöglichem Winkel überlupfte der 22-Jährige den verdutzen Torhüter.

Der Schlusspunkt blieb jedoch dem Mann des Spiels vorbehalten. Hartlef verabschiedete sich auf dem Waldsportplatz aus der ersten Herren mit seinem ersten Saisontreffer. Der ehemalige Kapitän wird nach dem letzten Spieltag am Sonnabend bei Mulsum/Kutenholz in die Altherren-Mannschaft wechseln.

Nach dem Spiel wurde ebenfalls Thomas Stinski verabschiedet, der zu Basbeck-Osten wechseln bzw. „ausgeliehen“ (O-Ton) wird.

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3 Antworten auf “Starker Abschied”


  1. 1 Blinde Bratwurst 24. Mai 2011 um 7:50 Uhr

    Glückwunsch Sven – ich hab´ heute den Keeper von F/Ö in der Stadt getroffen – beide Hände in Gips !!!!=))=))=))

    b-)

  2. 2 Nummer4 24. Mai 2011 um 8:18 Uhr

    Ja danke, die Hände hab ich ihm ja schon vorher mit der Linksgranate gebrochen, da gabs beim Tor nix mehr zu halten. Oder der Keeper war einfach nur verwundert, wie schlecht man aufs Tor schießen kann und hat sich die Kirsche dann selbst reingelegt.

  3. 3 Blinde Bratwurst 24. Mai 2011 um 18:13 Uhr

    Auch ne´ Theorie :d

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